Meine zeka-Arbeitskollegin Silvia fragt mich, ob ich sie auf eine Reise nach Amerika mit ihrem Sohn Thomas, der im Rollstuhl ist, begleiten würde. Da ich jedoch im Herbst schon Ferien mit meinem Mann Thomas geplant hatte, ging das nicht. Sie fand jemand anderen, jedoch nicht für die ganze Zeit. 2016 konnte ich, nach 15 Jahren zeka, zwischen zusätzlichen 4 Wochen Ferien oder einem Monatslohn wählen. Ich wählte Ferien. So nahm ich vom 17.10.-28.10.2016, also nach den regulären Herbstferien, nochmals Ferien und flog nach Chicago, wo ich Silvia und Thomas traf, die von der Westküste her kamen. Im gebuchten Hotel Essex Inn ist das Zimmer für jemanden im Elektro-Rollstuhl zu klein. Silvia telefoniert mit Globetrotter und sie können ganz unkompliziert und ohne Aufpreis ins Hilton gleich nebenan wechseln. Astrid und Melanie, die sie bis jetzt begleitet haben, erhalten dort ebenfalls ein Zimmer. 


Am 20.10.16 war mein 60. Geburtstag. Jemand hat mir die Bar Buddy Guy‘s Legends empfohlen und wir haben dort zu Dritt gefeiert. 


Astrid und Melanie sind ab Chicago nach Hause geflogen. 

 

In der Nacht vom 21.10.16 fuhren wir um 21:30 mit dem Zug Amtrak No. 48 Lake Shore Limited nach New York, wo wir am 22.10. in der Pennsylvania Station um 18:23 ankommen. Das war ein kleines Abenteuer. Das Abteil war sehr klein sodass der E-Rollstuhl kaum Platz hatte. Thomas schlug vor, im Rollstuhl zu schlafen, was natürlich nicht in Frage kam. Irgendwie hievten wir ihn ins Bett. Mein Schlafabteil bzw. meine Roomette wäre am anderen Ende des Zuges gewesen. Silvia legte sich zu Thomas ins Bett und ich bezog das obere Bett.


Das Zimmer bzw. Bad im Hotel Edison war ebenfalls zu klein. Also wieder runter zum Empfang. Nach einigem Hin und Her erhielten sie ein anderes Zimmer.  


Beim Einchecken standen plötzlich unsere Freunde und Nachbarn Hanspeter und Heidi neben uns. Natürlich sind wir dann Mal alle zusammen essen gegangen.


U.a. sind wir vom Hotel Edison zu 9/11 Memorial. Das war sehr interessant, emotional und ging wirklich unter die Haut. Auf der Rückfahrt mit dem Bus ist der Rollstuhllift für kurze Zeit ausgefallen 😢

Dann haben wir das National Museum of the American Indian besucht. Ebenfalls ausserordentlich interessant.